1716
Johann Georg Katz errichtet im badischen Weisenbach ein Sägewerk, um später Telegrafenmasten und Eisenbahnschwellen herzustellen.
1903
Beginn der wirtschaftlichen Verwertung der Holzabfälle aus dem Sägewerk und Einführung der Produktlinie "Faserguss-Untersetzer". Erfunden hat den Untersetzer 1893 der Dresdner Robert Sputh. Casimir Otto Katz aber stellte 1903 den ersten Bierdeckel heutigen Formats her.
1930
Entwicklung der ersten automatischen Bierdeckeldruckmaschine mit einer Kapazität von 30.000 Bierdeckeln pro Tag.
1960
Inbetriebnahme einer Langsiebmaschine für die Pappenherstellung.
1969
Erfindung der Bierdeckeldruck- und -stanzmaschine. Diese Innovation erlaubt das kombinierte Drucken und Ausstanzen der Bierdeckel mit einer Kapazität von einer Million Stück pro Tag.
1975
KATZ stellt um von Buchdruck auf Offsetdruck und setzt seine regelmäßigen Investitionen in großtechnische Stanzanlagen und vollautomatische Verpackungslinien fort.
1978
KATZ International Coasters wird von der Unternehmensgruppe Pfleiderer erworben.
2001
Durch die Übernahme der Niederlassungen in Quarmby/Großbritannien und Waterlomat in Belgien entsteht eine internationale Unternehmensgruppe.
2006
Übernahme der Firma Kurprinz in Großschirma (Sachsen).
April 2009
Der sinkende Bierkonsum sowie die Folgen der weltweiten Finanzkrise führen The KATZ Group in die Insolvenz.
September 2009
Die Papierfabrik August Koehler AG übernimmt The KATZ Group. Das Unternehmen für Holzschliffpappe wird als eigenständige Organisation in die Koehler-Gruppe integriert.
2010
Am Standort Weisenbach werden 31 neue Mitarbeiter bei KATZ eingestellt. Daniel Bitton wird neuer Geschäftsführer (operativ). Mit ihm in der Geschäftsführung ist auch Kai Furler, Vorstandsvorsitzender Koehler Paper Group. Vom Mutter-Konzern sind mehrere Millionen Euro für Investitionen freigegeben. Im August 2010 werden bereits eine Wärmerückgewinnungsanlage sowie eine neue digitale Druckmaschine in Betrieb genommen. Das Unternehmen produziert rund 3,5 Milliarden Bierdeckel und 30.000 Tonnen Holzschliffpappe im Jahr. Die Geschäftsführung betreibt eine konsequente Ausdehnung der Geschäftsfelder (Verpackung, Industrie, Point of Sale, Creative).
2011
Mit QR-Codes (Quick Response, um Verbraucher via Smartphone z.B. auf eine Homepage zu lenken), Fan Coasters, auf die Schminkfarben aufgebracht sind, oder Coasters mit Rubbelfeldern, Heißfolienprägungen, Lacken und Duftapplikationen, erweitert sich das Spektrum des klassischen Bierdeckels um die Felder des Online- und Direktmarketings.
Im Februar 2011 erfolgte zusätzlich die Einführung des neuen Produktes KATZ DISPLAY BOARD auf der Euroshop in Düsseldorf.
Hergestellt aus der umweltfreundlichen KATZ-Holzschliffpappe, kaschiert mit einem glossy, satinierten oder matten Papier sind sie das ideale Medium für den POS.
2012
Den Anwendungsmöglichkeiten für unsere umweltfreundliche Holzschliffpappe sind kaum Grenzen gesetzt. Lassen Sie sich auch im Jahr 2012 von unseren Ideen überraschen.
Sie haben selbst eine Idee im Hinterkopf? Kontaktieren Sie uns!